|
Allgemeines
|
| Einwohnerzahl: |
 |
198.000 |
| Telefonvorwahl: |
 |
0381 |
| Postleitzahlen: |
 |
18055 (Stadtmitte, Brinckmansdorf), 18057 (Kröpeliner-Tor-Vorstadt, Hansaviertel, Gartenstadt), 18059 (Südstadt, Biestow), 18069 (Reutershagen, Marienehe), 18106 (Evershagen, Schmarl), 18107 (Lütten Klein), 18109 (Groß Klein, Lichtenhagen), 18119 (Warnemünde, Diedrichshagen, Hohe Düne), 18146 (Dierkow, Markgreifenheide, Hinrichsdorf, Hinrichshagen, Nienhagen, Peez, Stuthof, Jürgeshof), 18147 (Toitenwinkel, Gehlsdorf, Krummendorf, Oldendorf), 18181 (Torfbrücke) und 18182 (Wiethagen) |
| Partnerstädte: |
 |
Aarhus (Dänemark),
Antwerpen (Belgien),
Bergen (Norwegen),
Bremen (Deutschland),
Dalian (China),
Dunkerque (Frankreich),
Göteborg (Schweden),
Raleigh (USA),
Riga (Lettland),
Rijeka (Kroatien),
Szczecin (Polen),
Turku (Finnland) und
Varna (Bulgarien)
|
| Autokennzeichen: |
 |
HRO |
| Nachbarstädte: |
 |
Bad Doberan (ca. 10 km westlich), Güstrow (ca. 30 km südlich) und Ribnitz-Damgarten (ca. 25 km östlich)
|
 |
|
Geographische Daten
|
| Fläche: |
 |
181 km² |
| Höhe: |
 |
13 m über NN |
| Lage: |
 |
56° 06' 4'' nördliche Breite 12° 08' 4'' östliche Länge |
 |
|
Radiofrequenzen
|
| UKW (terrestrisch, in MHz): |
 |
Antenne Mecklenburg-Vorpommern (97,3 und 100,8),
Deutschlandfunk (106,5),
DeutschlandRadio (96,7),
N-JOY (88,9 und 103,7),
NDR 1 Radio MV (91,0 und 95,8),
NDR 2 (93,5),
NDR 4 Info (102,8),
Ostseewelle (104,8 und 105,6) und
Radio 3 (88,2)
|
 |
|
Kabelbelegung
|
| Fernsehen (analog, Urbana Teleunion Rostock, Breitbandangebot): |
 |
ARD (5), ZDF (6), SAT1 (7), RTL (8), Welle-i/tv.rostock (9), NDR (10), Pro7 (11), rok-tv (12), Kabel1 (S4), RTL2 (S5),
n-tv (S6), HSE (S7), VIVA (S8), Tele5 (S9), Phoenix (S10), MDR (S11), MTV Central (S12), SuperRTL (S13), Eurosport (S14),
VOX (S15), DSF (S16), BR (S17), WDR (S18), XXP (S19), Euronews (S20), 3Sat (S21, Hyperband), Onyx (S22, Hyperband),
MTV2 (S23, Hyperband), Viva Plus (S24, Hyperband), BRalpha (S25, Hyperband), QVC (S35, Hyperband), Kinderkanal/Arte (21),
NBC (22), Neun Live (23), CNN (24), Arte (25), Bloomberg (26), TV5 (27), N24 (30), Travel Channel (31) und BBC World (32)
|
| Radio (Urbana Teleunion Rostock, Breitbandangebot, in MHz): |
 |
DeutschlandRadio (87,95), NDR 1 Radio MV (88,40), NDR 4 Info (89,00), Antenne Mecklenburg-Vorpommern (89,75),
Radio 3 (90,05), NDR 2 (90,65), WDR 2 (91,80), Radio Goldstar (93,10), Danmarks Radio 1 (94,45), Ostseewelle (95,50),
Danmarks Radio 3 (96,10), Eins Live (96,85), NDR 1 Welle Nord (98,15), N-JOY (98,80), MDR Sputnik (99,25),
Delta Radio (100,05), RSH Ost (101,70), Deutschlandfunk (103,20), Sunshine Live (103,65), RTL Radio (104,25),
Klassik Radio (105,50), Radio Melodie (106,95) und JAM-FM (107,70)
|
 |
|
Geschichte
|
|
Lange bevor die eigentliche Stadtentwicklung begann, siedelten in der Gegend der heutigen Hansestadt bereits Germanen.
In der Mitte des ersten Jahrtausends zog es diese dann aber in wärmere Gefilde :-). Einige Jahrzehnte
später begannen die slawischen Kyzziner das rechte Warnowufer zu besiedeln. Zum besseren Schutz vor ihren
Feinden errichteten sie, wie damals üblich, eine Burg und nannten sie "Roztoc" (slawisch: Flußverbreiterung).
Dem Umstand, daß der Dänenkönig Waldemar I., diese im Jahre 1161 geruhte zu zerstören, verdankt
sie ihre erste schriftliche Erwähnung, weil der dänische Geschichtsschreiber Saxo Grammaticus in seinem
Werk von dieser Schandtat zu berichten wußte. Etwa zehn Jahre später besiedelten vor allem
niedersächsische und westfälische Kaufleute das Gebiet um den heutigen Alten Markt. Dieser älteste
Stadtkern erhielt bereits 1218 gnädiger Weise von Heinrich Borwin I. das Lübische Stadtrecht. In der Gegend
um die heutige Marienkirche (bis 1232) und den Universitätsplatz (bis 1252) entstanden zwei weitere Siedlungen,
die sich zwischen 1257 und 1265 zu einer Stadt mit dem Neuen Markt im Zentrum vereinigten. Alsbald wurde die gesamte
Stadt mit einer wehrhaften Mauer, hinter der schon gut 100 Jahre später mehr als 10 000 Menschen Schutz fanden,
umzogen. Als strategisch wichtiger Zug erwies sich der Kauf des kleinen Fischerdorfes Warnemünde vom Fürsten
Heinrich von Mecklenburg im Jahre 1323, denn so sicherten sich die Rostocker ständig den freien Zugang zur Ostsee.
Dadurch konnte sich Rostock neben Lübeck im Laufe der Zeit zu einer der bedeutendsten Hansestädte,
die für den Export von köstlichem Bier und wertvollem Getreide bekannt war, entwickeln. Als 1419 hier
sogar die erste nordeuropäische Universität gegründet wurde, stand der politischen, ökonomischen
und kulturellen Blüte zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert nichts mehr im Wege. Wie in fast ganz Mitteleuropa
verschlechterte sich die Situation freilich während der barbarischen Jahrzehnte des 30jährigen Krieges
und dem damit verbundenen Niedergang der Hanse. Als einige Jahre nach dem Ende des Krieges auch noch ein Brand
größte Teile der Altstadt vernichtete, war die Einwohnerzahl der einstigen "Leuchte des Nordens" auf unter
5000 gesunken. Im Verlaufe des 18. Jahrhunderts nutzten zunächst 1721 dänische und schwedische den
Nordischen und 1763 preußische Truppen den Siebenjährigen Krieg für gelegentliche Plünderungen
in der wehrlosen Stadt. 1806 marschierten auch Napoleons Truppen in die Stadt ein, doch an diesen zumindest sollte
sich die Geschichte rächen, denn der 1742 in Rostock geborene Generalfeldmarschall von Blücher fügte
ihnen 1815 in der Schlacht von Waterloo die vernichtende Niederlag zu.
Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann sich die Stadt wieder zaghaft zu entwickeln, als der Hafenstandort
durch den Getreideexport allmählich an Bedeutung gewann und durch die industrielle Revolution die Werften eine große
Rolle spielten. Nach und nach mauserte sich die alte Hansestadt mit einer stetig wachsenden Einwohnerzahl zu einem wichtigen
Industriestandort. Denn neben dem Schiffbau etablierten sich auch Nahrungsmittel-, Landmaschinen- und chemische
Produktion. Gleichzeitig entstand auch ein nicht unerhebliches Banken-, Verwaltungs- und Kulturzentrum.
Weniger gut bekam der Stadt allerdings die Ansiedlung der Heinkel-Flugzeugwerke nach dem ersten Weltkrieg.
Denn so wurde Rostock als bedeutender Rüstungsproduzent ein beliebtes Angriffsziel der alliierten Bomben
im zweiten Weltkrieg. Zahllose Bauten der Stadt fielen dem Hitlerwahn zum Opfer.
Durch die DDR-Geschichte quälte sich die damalige Bezirkshauptstadt mehr schlecht als recht, um nach 1989
endlich wieder eine imposante Entwicklung zu nehmen.
|
|
 |
 |
Visisoft |
 |
|
|
| |
|